Scheisse, schon wieder Maik’s Geburtstag vergessen!

10. Juli 2010

Jedes Jahr frage ich mich “Wann hat eigentlich der Maik Geburtstag?”.

Nun verfüge ich schon über ein seit Jahren penibelst geführtes digitales Kontaktmanagement. Allein, bisher habe ich es seit dem Verstoß von Outlook nicht verstanden, mich in genügend nerviger Art und Weise auf stattfindende Geburtstage hinweisen zu lassen.

Auf dem Mac habe ich ausreichende Abhilfe gefunden. Die Winnie hat eine nette Automator-Action zusammengeschrieben, welche nach individueller Konfiguration entsprechende Ereignisse in einen dafür angelegten Kalender im iCal einträgt und mit Alarmen zum Geschenke kaufen und am Ehrentag versieht. Und wenn man so ist wie ich, dann bekommt man das eben öfter beigebracht, dass da jemand ist, der aktuell zu beglückwünschen ist.

Natürlich lassen sich die so erzeugten Ereignisse mit den dazugehörigen Alarmen auch mit dem iPhone syncen.

Also Maik, solange ich einen mir gehörenden, funktionierenden Mac oder mein iPhone zur Hand habe, sollte ich Deinen 23. Geburtstag am 24. Dezember nicht vergessen, auch wenn das sehr Waage ist. Solltest Du meinen Glückwünschen entgehen wollen, bleibt Dir nur Deine Empfangsgeräte dauerhaft zu deaktivieren har, har, har …

Wordpress auf dem iPhone

02. Juni 2010

Wordpress gibt es auch für das iPhone. Cool! Jetzt kann ich auch unterwegs nichts schreiben. ;-)

The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy von Douglas Adams

30. Mai 2010

Mir ist jetzt nicht ganz klar, wer sich hier schon alles mit dem Anhalter auseinander gesetzt hat. Ich kenne die Geschichte jetzt seit knapp 25 Jahren und mag ihn, den Anhalter. Auf den Inhalt möchte ich hier nicht weiter eingehen, für Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Aktuell wird der Anhalter bei Audible neu aufgelegt:

Die Geschichte wird von Christian Ulmen vorgetragen, welcher es sooo herrlich versteht, seine Stimme an alle Charaktere anzupassen. Arthur, Ford, Trillian, Zaphod, die Vogonen und auch der gute Marvin kommen ganz individuell und mit dem ganzen ihnen eigenen Humor rüber.

Von mir ein absoluter Hörtipp!

Cryptonomicon/Snow Crash von Neal Stephenson

30. Mai 2010

Nachdem hier erhöhtes Werbeaufkommen bzgl. Software bemängelt wurde, nun die (hör)literarischen Konsumhinweise.

Ich weiss, dass mehrere Mitleser einen Audible-Account nutzen. Da dieses mit der regelmäßigen Auswahl von Titeln verbunden ist, kann man sich ja auch auf als wertvoll empfundene Werke aufmerksam machen.

Mit “Cryptonomicon” kommt ein fast 48 Stunden langes Werk, das in zwei Zeitebenen und dort jeweils in multiplen Handlungssträngen auf den geneigten Hörer hereinbricht. Es geht um Heldentum, Kryptografie, Rechenmaschinen, Nerds und um einen Schatz. Frauen spielen auch eine Rolle. Es sollte also für jeden etwas dabei sein.

Snow Crash” ist ein CyberPunk-Thriller wie man ihn sich kaum ausdenken kann. Die Geschichte spielt in der näheren Zukunft. Der Held heisst Hiro Protagonist und so gestaltet sich auch die gesamte Story. Wieder spielen Computer und deren Möglichkeiten eine große Rolle. Die Grenzen zwischen Real Life und virtuellem Erleben verschwimmen teilweise, ohne dass man das so richtig mitbekommt. Hier reichten 18½ Stunden um zum Ende zu kommen. Für mich auch sehr unterhaltsam.

Beide Romane werden von Detlef Bierstedt (die dt. Stimme Commander Rikers aus der TNG Star Trek Serie) sehr gut vorgetragen.

NvGs Software

20. Mai 2010

Diese Liste mit meines Erachtens unerlässlichen Programmen werde ich auf dem Laufenden halten.

Kostenfrei

  • BetterTouchTool (BTT)
    alles aus Touchpad und Magic Mouse heraus kitzeln
  • Cyberduck
    so lange der Finder noch kein sFTP kann …
  • Chicken of the VNC
    für Spezialfälle, bei denen der Mac-eigene VNC-Client streikt
  • Perian
    Quicktime fast alles spielen lassen
  • VideoLAN VLC media player
    spielt alles, was Quicktime mit Perian nicht kann :)
  • Cooliris
    ohne diese geniale Bildwand sehe ich mir keine Galerien mehr an (für fast alle Brauser)
  • Firefox
    allerdings nur für die Entwicklung (mit Web Developer und Firebug), zum normalen Surfen verwende ich Safari
  • Google Earth
    es fliegt sich so schön, brauche ich wenigstens einmal am Tag
  • GPGMail
    E-Mails signieren und verschlüsseln
  • LiquidCD
    CDs etc. kopieren
  • MacTheRipper
    DVDs als VOB auf die Platte ziehen mit Untertiteln und allen Sprachen, kann fast jede DVD lesen

Diese Lizenzen besitze und brauche ich

  • BBEdit
    benutze ich lokal lieber als vim
  • 1Password
    ich würde ohne nicht mehr klarkommen, habe auch das iPhone-App dazu
  • MobileMe
    synchronisiert bei mir fünf Gerät perfekt, iDisk jedoch brauche ich nicht
  • iPhoto Library Manager
    ganz einfach mehrere iPhoto-Bibliotheken verwalten/pflegen, besonders wenn es zu viele Bilder und Videos sind.
  • Bank X
    Online-Banking, arbeitet auch astrein mit HBCI-Chipkartenleser
  • iWork
    früher hatte ich MS Office für den Mac, aber wenn man sich erst einmal an iWork gewöhnt hat will man es nicht mehr missen

… wird fortgesetzt

AirPort Extreme Upgrade Kit für den Mac Pro

20. Mai 2010

Von Apple bekommt man leider keine Infos für den Einbau eines AirPort Extreme Upgrade Kits für den Mac Pro (meiner: 2.66 GHz Quad-Core Intel Xeon). Hier kurz und knapp für die Interessierten.

Gehäuse auf, so sollte es aussehen:

Mac Pro offen

Unten links auf dem Bild sieht man schon den Slot für die PCI-Karte. CPU entfernen:

AirPort Extreme Slot

Jetzt haben wir mehr Bewegungsfreiheit für das Fingerspiel, ist eine kleine Fummelei.

Antenne

Es gibt drei Antennenkabel (1, 2 und 3). Ich habe erfolgreich 3 oben und 2 unten angeschlossen. Ordentlich rauf drücken bis zum Klick, sonst fallen die Kabel wieder ab.

AirPort Extreme

Et voilà!

Navigation für lau

03. Mai 2010

Wie in der vorletzten CT angekündigt gibt es jetzt Navigon für das iPhone und umsonst.

Umsonst ist die App nur, wenn der iPhone Benutzer auch bei T-Mobile (jetzt heissen sie ja wieder Telekom) seinen Vertrag hat. Gegen Bekanntgabe des Vor- und Nachnamens und einer Mailadresse, gibt es noch das Super-Bonus-Feature, das Navigation direkt zu Adressbuchkontakten und iPod Steuerung neben der Navigation ermöglicht.

Im App-Store findet sich das ganze unter “NAVIGON select Telekom Edition”. Als Bonuspacks gibt es noch:

Bonus Paket – Registrierung (s.O.)

Premium Paket 9,99 EUR – 3D Navi, MyRoutes, Routenplanung, Location Sharing, Koordinateneingabe

3D-Paket 19,99 EUR – Panorama View 3D

Traffic Live Paket 19,99 EUR – Verkehrsinfos in Echtzeit

Europa 20 Paket 19,99 – da sind unwichtige Länder drin ;-)

Sicherheits- Relax Paket 9,99 EUR – Fahrspursassistent, Geschwindigkeitsassistent, Radar-Info, Notfall Hilfe

Sound & Fun Paket 9,99 EUR – Text-to-Speech, Lustige Stimmen, iPod Steuerung

Nach erstem Test ist die Sprachausgabe zu leise oder das Auto zu laut. Sonst ist die SW i.O.. Wenn man alle Pakete kauft, kann man sicher auch ein richtiges Navi erstehen. Für mal schnell und umsonst, kann man nicht meckern.

Datensicherung

22. April 2010

Heute höre ich schon wieder von einer gewaltigen Datensicherung auf einem USB-Stick. Wichtige Daten immer dabei, das Thema kommt wöchentlich hoch. Dabei wird da nix gesichert, sondern nur kopiert, und was da kopiert wird müssen noch lange nicht die Daten sein, die kopiert werden sollten. Aber auf Anfang: Was erwartet man von einer Datensicherung? Dass die mir lieb und teuer gewordenen angesammelten selbst erstellten oder zusammen gesuchten Daten, Singular ist übrigens Datum, hört sich aber wild an, man verfällt in dem Fall eher auf Datei, was jedoch nicht ganz richtig ist, da Datei nur der Behälter ist, in welchem sich das Datum oder eben bei mehreren wie meistens der Fall die Daten befinden, vollautomatisch ganz weit weg von der Quelle, zumindest im übernächsten Postleitzahlenbereich, verschlüsselt und wenigstens 40 Tage rückwärts gesichert werden. Das Kopieren auf einen USB-Stick ist nicht nur untauglich in Bezug auf Datensicherung, sondern birgt auch noch das hohe Risiko, diesen Datenträger zu verlieren und in falsche Hände gelangen zu lassen. Erzählt mir nichts von verschlüsselten Dateisystemen auf einem USB-Stick, die taugen alle nichts. Mein iPhone kann ich aus der Ferne zünden, wenn ich will, und ich schwöre so wahr ich hier schreibe, ich mach’ es auch, wenn es mir verlustig ist! Schlimmer noch als der Verlust der Daten, der ja keiner ist, da ich alles doppelt und dreifach sichere, ist die Spionage oder das Gefühl, der andere könnte jetzt, wenn er wollte, auf all’ meine zehntausenden Mails des letzten Jahrzehnts zugreifen, Kontaktdaten einsehen und nutzen, einen finanziellen Überblick bekommen, Unternehmens- und sogar Kundendaten erhalten … Ein Albtraum, und dieser gepresst in einen kleinen unschuldig aussehenden Stick. Leute, vernichtet die USB-Sticks, oder beschränkt die Haltbarkeit der Daten auf max. 60 Sekunden, die Zeit, die man braucht, um von Computer A zu Computer B zu kommen, wenn es tatsächlich kein FireWire, WiFi, LAN oder sonstwas gibt. Sie vermitteln falsche Sicherheit und sind dabei selbst die größten Risikofaktoren:

  • Kaum jemand kopiert tatsächlich regelmäßig nach jeder Änderung oder in einem bestimmten Intervall (mindestens einmal am Tag) seine Daten.
  • Noch weniger Leute sichern Stände, also das Abbild von heute, gestern, vorgestern … sodass man ggf. an einen beliebigen Tag in der Vergangenheit springen kann. Was nützt einem eine Kopie von einem Verzeichnis, in welchem ich aus Versehen und unwissentlich Dateien gelöscht habe? Es wird genau der Stand kopiert (die Leute reden wie gesagt von sichern), der sich auf der Quelle befindet. Wenn der jedoch schadhaft ist, ob durch Selbstverschulden, Hardwarefehlern oder Viren, dann ist der gleiche Mist auch auf dem Sicherungsmedium.
  • Selten werden Daten auf dem USB-Stick verschlüsselt, obwohl das eh kaum was taugt. Jeder kann also mal fix das Ding einschieben und alles runterlutschen, Supergau.
  • Die Sicherung darf nie am gleichen Ort wie die zu sichernden Daten sein, Gründe dafür gibt es genug.

Ihr braucht das auf rsync basierende XDS oder etwas vergleichbares, alles andere ist grobe und garantiert früher oder später hart bestrafte Fahrlässigkeit. Wozu hat der Mensch Rauchmelder im Schlafzimmer, eine Krankenversicherung und Airbags? Für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, der, wenn er eintritt und man nicht gerüstet ist, u.U. das Leben verändert, zumindest enormen Stress, Sorgen und Not verbreitet. Das kann man mit wenig Aufwand vermeiden.

Dropbox

08. April 2010

Wer gerne mal auf verschiedenen Computern/i$geraeten auf bestimmte Dateien zugreigen möchte, für den ist Dropbox eventuell eine Lösung.

Dieser Dienst bietet in der Grundvariante Online-Speicherplatz von 2GB kostenlos an. Es gibt Software für alle nutzbaren OS, die die Dropbox nativ in das Filesystem einbindet. Der/die Dropboxordner syncen automatisch in die Wolke und von dort herunter. Für den Zugriff gibt es ebenfalls ein Webinterface. Für die i$geraete gibt es kostenlose Apps. Downloadfreigaben über unique URL’s für eingeladene Menschen sind möglich.

Die Daten liegen wohl verschlüsselt auf den Dropbox-Servern und sind für die Menschen dort nicht lesbar. Die Übertragung ist, soweit bekannt, verschlüsselt. Wenn man den Dienst nutzt, muss jeder für sich selbst entscheiden, wie brisant die Dateien und die darin enthaltenen Informationen sein dürfen.

Grundsätzlich ist das jedoch ein nützliches Angebot für Menschen, die nicht immer auf dem gleichen Rechner arbeiten oder oft mal Dateien an bestimmte Ziele transferieren müssen.

Web entwickeln in Umgebungen

08. April 2010

Die Entscheidung für eine bestimmte Entwicklungsumgebung ist zumindest aus meiner Sicht oftmals vom Wohlfühlen abhängig.

Seit kurzem habe ich das Aptana-Studio auf dem Mac im Einsatz und bin erstmal ganz zufrieden.

PRO

  • kost nix
  • geht auch für Linux und Windows
  • Code completion
  • Modular erweiterbar
  • SSH ist eingebaut
  • es kann in syncenden Projekten gearbeitet werden

CONTRA

  • ich kann die Einstellungen nicht von meinem Mac auf mein Ubuntu-Notebook übertragen (Projekte doppelt? Nee.)
  • Zuordnung von Editoren zu bestimmten Dateitypen funzt nicht immer

Das Ganze basiert auf Eclipse und sieht auch so ähnlich aus. Auf meinem Mac mini haut alles ohne Performanceeinbußen hin, auch bei der parallelen Bearbeitung vieler Dateien.