Archiv für April 2010

Datensicherung

Donnerstag, 22. April 2010

Heute höre ich schon wieder von einer gewaltigen Datensicherung auf einem USB-Stick. Wichtige Daten immer dabei, das Thema kommt wöchentlich hoch. Dabei wird da nix gesichert, sondern nur kopiert, und was da kopiert wird müssen noch lange nicht die Daten sein, die kopiert werden sollten. Aber auf Anfang: Was erwartet man von einer Datensicherung? Dass die mir lieb und teuer gewordenen angesammelten selbst erstellten oder zusammen gesuchten Daten, Singular ist übrigens Datum, hört sich aber wild an, man verfällt in dem Fall eher auf Datei, was jedoch nicht ganz richtig ist, da Datei nur der Behälter ist, in welchem sich das Datum oder eben bei mehreren wie meistens der Fall die Daten befinden, vollautomatisch ganz weit weg von der Quelle, zumindest im übernächsten Postleitzahlenbereich, verschlüsselt und wenigstens 40 Tage rückwärts gesichert werden. Das Kopieren auf einen USB-Stick ist nicht nur untauglich in Bezug auf Datensicherung, sondern birgt auch noch das hohe Risiko, diesen Datenträger zu verlieren und in falsche Hände gelangen zu lassen. Erzählt mir nichts von verschlüsselten Dateisystemen auf einem USB-Stick, die taugen alle nichts. Mein iPhone kann ich aus der Ferne zünden, wenn ich will, und ich schwöre so wahr ich hier schreibe, ich mach’ es auch, wenn es mir verlustig ist! Schlimmer noch als der Verlust der Daten, der ja keiner ist, da ich alles doppelt und dreifach sichere, ist die Spionage oder das Gefühl, der andere könnte jetzt, wenn er wollte, auf all’ meine zehntausenden Mails des letzten Jahrzehnts zugreifen, Kontaktdaten einsehen und nutzen, einen finanziellen Überblick bekommen, Unternehmens- und sogar Kundendaten erhalten … Ein Albtraum, und dieser gepresst in einen kleinen unschuldig aussehenden Stick. Leute, vernichtet die USB-Sticks, oder beschränkt die Haltbarkeit der Daten auf max. 60 Sekunden, die Zeit, die man braucht, um von Computer A zu Computer B zu kommen, wenn es tatsächlich kein FireWire, WiFi, LAN oder sonstwas gibt. Sie vermitteln falsche Sicherheit und sind dabei selbst die größten Risikofaktoren:

  • Kaum jemand kopiert tatsächlich regelmäßig nach jeder Änderung oder in einem bestimmten Intervall (mindestens einmal am Tag) seine Daten.
  • Noch weniger Leute sichern Stände, also das Abbild von heute, gestern, vorgestern … sodass man ggf. an einen beliebigen Tag in der Vergangenheit springen kann. Was nützt einem eine Kopie von einem Verzeichnis, in welchem ich aus Versehen und unwissentlich Dateien gelöscht habe? Es wird genau der Stand kopiert (die Leute reden wie gesagt von sichern), der sich auf der Quelle befindet. Wenn der jedoch schadhaft ist, ob durch Selbstverschulden, Hardwarefehlern oder Viren, dann ist der gleiche Mist auch auf dem Sicherungsmedium.
  • Selten werden Daten auf dem USB-Stick verschlüsselt, obwohl das eh kaum was taugt. Jeder kann also mal fix das Ding einschieben und alles runterlutschen, Supergau.
  • Die Sicherung darf nie am gleichen Ort wie die zu sichernden Daten sein, Gründe dafür gibt es genug.

Ihr braucht das auf rsync basierende XDS oder etwas vergleichbares, alles andere ist grobe und garantiert früher oder später hart bestrafte Fahrlässigkeit. Wozu hat der Mensch Rauchmelder im Schlafzimmer, eine Krankenversicherung und Airbags? Für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, der, wenn er eintritt und man nicht gerüstet ist, u.U. das Leben verändert, zumindest enormen Stress, Sorgen und Not verbreitet. Das kann man mit wenig Aufwand vermeiden.

Dropbox

Donnerstag, 08. April 2010

Wer gerne mal auf verschiedenen Computern/i$geraeten auf bestimmte Dateien zugreigen möchte, für den ist Dropbox eventuell eine Lösung.

Dieser Dienst bietet in der Grundvariante Online-Speicherplatz von 2GB kostenlos an. Es gibt Software für alle nutzbaren OS, die die Dropbox nativ in das Filesystem einbindet. Der/die Dropboxordner syncen automatisch in die Wolke und von dort herunter. Für den Zugriff gibt es ebenfalls ein Webinterface. Für die i$geraete gibt es kostenlose Apps. Downloadfreigaben über unique URL’s für eingeladene Menschen sind möglich.

Die Daten liegen wohl verschlüsselt auf den Dropbox-Servern und sind für die Menschen dort nicht lesbar. Die Übertragung ist, soweit bekannt, verschlüsselt. Wenn man den Dienst nutzt, muss jeder für sich selbst entscheiden, wie brisant die Dateien und die darin enthaltenen Informationen sein dürfen.

Grundsätzlich ist das jedoch ein nützliches Angebot für Menschen, die nicht immer auf dem gleichen Rechner arbeiten oder oft mal Dateien an bestimmte Ziele transferieren müssen.

Web entwickeln in Umgebungen

Donnerstag, 08. April 2010

Die Entscheidung für eine bestimmte Entwicklungsumgebung ist zumindest aus meiner Sicht oftmals vom Wohlfühlen abhängig.

Seit kurzem habe ich das Aptana-Studio auf dem Mac im Einsatz und bin erstmal ganz zufrieden.

PRO

  • kost nix
  • geht auch für Linux und Windows
  • Code completion
  • Modular erweiterbar
  • SSH ist eingebaut
  • es kann in syncenden Projekten gearbeitet werden

CONTRA

  • ich kann die Einstellungen nicht von meinem Mac auf mein Ubuntu-Notebook übertragen (Projekte doppelt? Nee.)
  • Zuordnung von Editoren zu bestimmten Dateitypen funzt nicht immer

Das Ganze basiert auf Eclipse und sieht auch so ähnlich aus. Auf meinem Mac mini haut alles ohne Performanceeinbußen hin, auch bei der parallelen Bearbeitung vieler Dateien.

Eh, haste mal ‘n Euro?

Donnerstag, 08. April 2010

Nun ist ja häufig gute Software für den Mac nicht unbedingt sehr teuer im Verhältnis zum subjektiv potentiell eingebildeten Nutzen. Nichts desto Trotz geben wir alle unser Geld doch lieber für Suff, Weiber, Drogen oder ein Eis am Nachmittag aus.

Viele der kleinen spezialisierten Softwareschmieden aus dem Mac-Umfeld verteilen oftmals zeitlich begrenzte Gutscheincodes. Ein Verzeichnis der selben findet man hier. Einfach die URL des Anbieters ins Suchfeld eintragen und schon findet man eine Übersicht aktueller und vergangener Codes. Es lohnt sich auch bereits abgelaufene Codes mal zu probieren.

Bei der Eingabe von “iSlayer” bekam ich 1password für $7.99 weniger.

Findet man für bestimmte Software keinen aktuellen Code, kann man sich bei der nächsten auf ein bestimmtes Produkt bezogenen Aktion per Mail informieren lassen.

Mal sehen, ob ich Things so mal günstiger schießen kann!?

1password oder 2 oder 3 oder …

Donnerstag, 08. April 2010

In “DER FIRMA” nutzen wir ja seit Jahren KeePass zur Zentralen Ablage von Zugängen, Passworten etc. schön getrennt nach Themen bzw. Anwendungsfeldern ud verschlüsselt ist die Datei auch noch. Das ist ja ganz nett, hat mich jedoch letztendlich nicht vollkommen auf dem Mac überzeugt.

Nach eingehender Recherche und der unabhängigen Erwähnung in verschiedenen Podcasts habe ich mich dazu entschlossen 1password mal eingehend zu testen.

Das Programm ist ein schönes Mac Progrämmchen mit gewohnten Vorteilen, wie etwa intelligenten Ordnern. Man hinterlegt halt seine Zugänge auf verschiedenen Webseiten, seine SSH-Zugänge, seine Kreditkartendaten, die erworbenen Softwarelizenzen und was einem sonst noch so einfällt, was nicht alles geheim ist. Es gibt auch die Möglichkeit hier Notizen zu sichern. Alle Einträge können mit Tags versehen werden, was dann die Nutzung von intelligenten Ordnern sinnvoll macht.

Den Sicherungsgrad des Zugangs zur Software kann man von total paranoid bis mittelmäßig verfolgt einstellen.

Das eine für mich schönste Feature ist, dass 1password sich in so ziemlich alle auf dem Mac verwendbaren Browser (hier: Safari, Firefox, OmniWeb, Camino) per PlugIn integriert und einem per Button die Möglichkeit gibt Anmeldeformulare mit den hinterlegten Daten für eine bestimmte Webseite zu befüllen und abzusenden. Gibt es für die gleiche Website mehrere Anmeldungen, kann man wählen. Befüllt man ein Anmeldeformular zum ersten mal oder erstellt einen Login, wird man gefragt, ob man diese Anmeldung gleich abspeichern möchte. Sehr Praktisch.

Das andere für mich schönste Feature ist, dass es auch syncbare iPhone/iPad-Apps gibt. 1password und 1password Pro. Ich habe mal in irgend einer Aktion die Pro-Version für Umme bekommen, kann mich jedoch nicht mehr erinnern, in welchem Zusammenhang. So hat man seine Passworte immer dabei, muss PIN’s nicht mehr an ausgedachte Telefonnummern anhängen usw. In der Pro-Version geht Copy & Paste. Den Zugang zum einzelnen Passwort kann man theoretisch 4-fach sichern.

  1. PIN für die SIM
  2. PIN für den i$geraet-Unlock
  3. PIN für den 1password Unlock
  4. Masterpasswort für den Zugang besonders zu sichernder Passworte

Ick finds toll. Trial und Kaufversion gibt es hier. Beim Kauf zusammen mit dem zuvor besprochenen Textexpander bekommt man für diesen 20% off. Wie man auch 1password etwas günstiger bekommt wird im nächsten Artikel beschrieben.

DAwmTe

Donnerstag, 08. April 2010

Ich habe mir seit kurzem die im folgenden Artikel vorgestellte Software 1password angeschaut und erstmal getrialt. Weil im Warenkorb von 1password der Textexpander mit 20% off angeboten wird, habe ich mir auch den mal angeschaut. Ein tolles Tool, wie ich finde.

Man kann wiederkehrende Formulierungen, Textbausteine, Codefolgen etc. mit einem Zeichenkürzel belegen und bei Eingabe des Kürzels baut der Textexpander den hinterlegten Text ein. Das funktioniert in jedem Programm, bei dem ich das bisher probierte.

So kann man sich zum Bsp. verschiedene Signaturen für E-Mails anlegen und die dann etwa mit sig* unabhängig vom genutzten Programm oder Webinterface einfügen. Oder man baut sich wiederkehrende HTML, CSS und andere Codeschnipsel. Grußformeln, Floskeln und … und … und …

Oder man schreibt diesen Artikel im Textexpander, versieht ihn mit dem Kürzel (siehe Überschrift = Dieser Artikel wurde mit Textexpander eingefügt) und hats dann auch gleich für Einträge in anderen Blogs parat.