MarcoPolo…schon mal gehöhrt, ist doch ein Reiseführer oder sowas!
Nein, nicht wirklich. MarcoPolo ist ein nettes Tool, dass einem den Umgebungswechsel mit einem Apple-Notebook abnimmt. Es soll ja Macuser geben, die ein wenig faul, oder sagen wir bequem sind und nutzen die Möglichkeit verschiedener Umgebungen, in denen sie sich befinden nicht. Einfach auf “Automatisch” stellen und gut is… läuft ja.
Dagegen gibts ja soweit auch nix einzuwenden, es sei denn, es gäbe eine Möglichkeit noch bequemer (fauler) zu werden – und genau hier hilft MarcoPolo ungemein. Stillschweigend und bis auf ein kleines Symbol in der Menüleiste verrichtet der Marco seinen Dienst.
Beispiel für sinnvollen Einsatz gefällig? Bitte sehr:
Fakten: Zu Hause hat das gute MacBook einen festen Namen. Ohne seinen Namen geht da nix. Im Büro hingegen ist der Name leider kein Begriff. Weiterhin gibts zu Hause keine neugierigen Leute die auf meine Fotos schauen… Damit sage ich nicht, dass es solche Menschen im Büro gibt, könnte aber sein.
Die Anforderungen: Wenn ich also zu Hause bin soll das MBP seinen Namen wissen, sich mit dem bevorzugten Netzwerk verbinden. Außerdem brauch ich nach der Reaktivierung aus dem Standyby oder ScreenSaver kein Kennwort. So sitz ich nun zu Hause und packe meine Sachen für den nächsten langen Tag und gehe schlafen…
Morgens im Büro: Kaffee holen, MacBook auspacken, aufklappen. Nun kommt MarcoPolo und wechselt in die Umgebung “Büro” und setzt das Kennwort für die Reaktivierung und verbindet sich auch hier mit dem bevorzugten Netzwerk.
MarcoPolo lässt sich mit beliebigen Regeln und dazugehörigen Aktionen befüttern. So können Regeln für beispielsweise den Schreibtischhintergrund, den Standarddrucker, WiFi oder VPN-Verbindungen erstellt werden. Einmal erstellt und konfiguriert arbeitet MarcoPolo sorglos und stabil. Dabei gibt das Tool Rückmeldung an Growl. So ist man jederzeit über die Aktionen von Marco im Bilde.
Alles Weitere zu dieser nützlichen Freeware (gegen Spenden hat der Autor aber sicher nichts) gibts hier.