Ich will ja nicht unnötig auf den Schlamm hauen, aber manchmal muss es sein.
Garniert mit 500er SSD und mattem, hochauflösendem Display. Es ist der Kracher, Ihr freut Euch sicher mit mir.
Ich teste immer noch Kameras. Nachdem meine treue Canon EOS 450D mit allem Drum & Dran in verantwortungsvolle Hände gegeben wurde bin ich immer noch unschlüssig. Maßgabe: Kein Geschleppe mehr, keine lästigen Objektivwechsel. Heute morgen war die Nikon Coolpix P7000 dran. Zuhause hat sich das Frühstück um Stunden verzögert, der Weg zum Bäcker wurde ordentlich ausgedehnt. Bis jetzt ganz angenehm, die Kleine, kann vor allen Dingen im Gegensatz zum Konkurrenten Canon Powershot G12 zoomen und fokussieren bei Videoaufzeichnung.
Ich habe sogar die Leica M9 ausprobiert, aber die ist leider unbezahlbar.
Endlich kommt die vierte Staffel Mad Men um die Ecke, fast 11 Stunden großes Kino, wird eine lange Nacht, der Canadian Club steht bereit. Episode 5 von 13 startet soeben …

Früher war ich ein großer Fan von Northern Exposure, besonders von Holling. Danach kam Frasier, harter Schwenk zu den Sopranos und danach Breaking Bad. Das war’s in Sachen Serien. Aber die Episoden sind hier in jeder Hinsicht weitaus anspruchsvoller als so mancher Kinofilm.
schickt wieder ein paar Kracher zum Schenkelklopfen, wie immer kümmert er sich einen Scheißdreck um politische Korrektur oder wie das heißt:
Heute morgen fehlt etwas …
Kaffee – hatte ich. Gauloises – war auch schon da. Das Kind habe ich im Kindergarten gelassen. Oder? Doch! Habe ich. Ach ja! Gestern kam das MacOS Update!
Seitdem meint der Firefox, er braucht nur noch einen Tab. Jedenfalls stirbt er beim zweiten. Manchmal schafft er auch drei. Aber dann ist Schluss. Nachdem er sich gestern 5 Mal verabschiedet hat, habe ich beschlossen, ihn zu verabschieden. Nächste Woche fliegt er dann vom Apfel. Bestimmt!
Und heute früh kam dann kein Fenster: “Huh dein Firefox braucht hier mal nen Update …”, Kein Browser-Neustart, Keine inkompatiblen AddIn’s.
Ich find’s gut! Mach’s gut alter Firefox!
Ich stehe in der Schlange vor der Kasse, als mir eine scharfe Blondine die etwas weiter hinten steht, freundlich zuwinkt und mich anlächelt. Ich kann es nicht fassen, dass so ein Blickfang mir zuwinkt und obwohl sie mir irgendwie bekannt vorkommt, kann ich dennoch nicht sagen von wo ich sie kenne.
Dennoch frage ich sie: “Entschuldigung, kennen wir uns?”
Sie erwidert: “Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke sie müssten der Vater einer meiner Kinder sein!”
Ich erinnerte mich zurück an das aller einzige Mal als ich untreu war.
“Um Gottes Willen! Bist Du diese Stripperin, die ich an meinem Polterabend auf dem Tischfussballtisch vor den Augen meiner Kumpel genommen habe, während Deine Kollegin mich mit nasser Sellerie auspeitschte und mir eine Gurke in den Arsch schob?”
“Nein” erwidert sie kalt. “Ich bin die Klassenlehrerin von ihrem Sohn.”
Jedes Jahr frage ich mich “Wann hat eigentlich der Maik Geburtstag?”.
Nun verfüge ich schon über ein seit Jahren penibelst geführtes digitales Kontaktmanagement. Allein, bisher habe ich es seit dem Verstoß von Outlook nicht verstanden, mich in genügend nerviger Art und Weise auf stattfindende Geburtstage hinweisen zu lassen.
Auf dem Mac habe ich ausreichende Abhilfe gefunden. Die Winnie hat eine nette Automator-Action zusammengeschrieben, welche nach individueller Konfiguration entsprechende Ereignisse in einen dafür angelegten Kalender im iCal einträgt und mit Alarmen zum Geschenke kaufen und am Ehrentag versieht. Und wenn man so ist wie ich, dann bekommt man das eben öfter beigebracht, dass da jemand ist, der aktuell zu beglückwünschen ist.
Natürlich lassen sich die so erzeugten Ereignisse mit den dazugehörigen Alarmen auch mit dem iPhone syncen.
Also Maik, solange ich einen mir gehörenden, funktionierenden Mac oder mein iPhone zur Hand habe, sollte ich Deinen 23. Geburtstag am 24. Dezember nicht vergessen, auch wenn das sehr Waage ist. Solltest Du meinen Glückwünschen entgehen wollen, bleibt Dir nur Deine Empfangsgeräte dauerhaft zu deaktivieren har, har, har …
WordPress gibt es auch für das iPhone. Cool! Jetzt kann ich auch unterwegs nichts schreiben.
Mir ist jetzt nicht ganz klar, wer sich hier schon alles mit dem Anhalter auseinander gesetzt hat. Ich kenne die Geschichte jetzt seit knapp 25 Jahren und mag ihn, den Anhalter. Auf den Inhalt möchte ich hier nicht weiter eingehen, für Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.
Aktuell wird der Anhalter bei Audible neu aufgelegt:
Die Geschichte wird von Christian Ulmen vorgetragen, welcher es sooo herrlich versteht, seine Stimme an alle Charaktere anzupassen. Arthur, Ford, Trillian, Zaphod, die Vogonen und auch der gute Marvin kommen ganz individuell und mit dem ganzen ihnen eigenen Humor rüber.
Von mir ein absoluter Hörtipp!
Nachdem hier erhöhtes Werbeaufkommen bzgl. Software bemängelt wurde, nun die (hör)literarischen Konsumhinweise.
Ich weiss, dass mehrere Mitleser einen Audible-Account nutzen. Da dieses mit der regelmäßigen Auswahl von Titeln verbunden ist, kann man sich ja auch auf als wertvoll empfundene Werke aufmerksam machen.
Mit “Cryptonomicon” kommt ein fast 48 Stunden langes Werk, das in zwei Zeitebenen und dort jeweils in multiplen Handlungssträngen auf den geneigten Hörer hereinbricht. Es geht um Heldentum, Kryptografie, Rechenmaschinen, Nerds und um einen Schatz. Frauen spielen auch eine Rolle. Es sollte also für jeden etwas dabei sein.
“Snow Crash” ist ein CyberPunk-Thriller wie man ihn sich kaum ausdenken kann. Die Geschichte spielt in der näheren Zukunft. Der Held heisst Hiro Protagonist und so gestaltet sich auch die gesamte Story. Wieder spielen Computer und deren Möglichkeiten eine große Rolle. Die Grenzen zwischen Real Life und virtuellem Erleben verschwimmen teilweise, ohne dass man das so richtig mitbekommt. Hier reichten 18½ Stunden um zum Ende zu kommen. Für mich auch sehr unterhaltsam.
Beide Romane werden von Detlef Bierstedt (die dt. Stimme Commander Rikers aus der TNG Star Trek Serie) sehr gut vorgetragen.